Belegte Zahlen & Quellen

Was CleanCityPlus wirklich bringt

Echte Einsparungen, messbare CO₂-Reduzierung – für alle Beteiligten. Alle Zahlen basieren auf öffentlichen Studien, Behördenstatistiken und Branchenberichten.

100–150 € Verbrennungskosten pro Tonne Restmüll
1,45–3,22 t CO₂ gespart pro Tonne Kunststoff recycelt
312 € Ø Müllgebühren pro Haushalt & Jahr
20–30 Mio. t CO₂-Einsparpotenzial Kreislaufwirtschaft DE

Was ist CleanCityPlus?

Ein System zur verbesserten Abfalltrennung in Mehrfamilienhäusern – einfach erklärt

Das Problem heute

In Mehrfamilienhäusern landen wertvolle Rohstoffe im Restmüll. Schlechte Zugänglichkeit, unklare Trennsysteme und fehlende Anreize führen dazu, dass bis zu 40 % verwertbarer Materialien verbrannt werden – teuer und klimaschädlich.

Die CleanCityPlus-Lösung

Bewohner sortieren Wertstoffe bereits in der Wohnung in farbcodierten Beuteln vor. Intelligente Container im Hausflur oder Hof erkennen, dokumentieren und verwalten jede Fraktion automatisch – für deutlich höhere Sortierquoten und Reinheit.

Wer profitiert?

Alle vier Seiten gewinnen: Entsorger sparen Verbrennungskosten und CO₂-Abgaben, Genossenschaften senken ihre Betriebskosten, Bewohner zahlen weniger Müllgebühren – und die Umwelt profitiert durch weniger CO₂.

Vorteile für Entsorger

Entsorgungsunternehmen und kommunale Abfallwirtschaftsbetriebe stehen unter wachsendem Kostendruck – durch steigende CO₂-Abgaben auf Verbrennungsanlagen und volatile Rohstoffmärkte. CleanCityPlus™ schafft auf beiden Seiten Hebel.

Kosten der Müllverbrennung

Restmüllverbrennung (MVA) 100–150 €/Tonne
CO₂-Abgabe 2023 +35 €/t CO₂
CO₂-Abgabe 2024 +45 €/t CO₂
CO₂-Abgabe 2025 +55 €/t CO₂
Kunststoff-Verbrennung zusätzlich ~+70 €/Tonne

Quelle: BEHG, Tagesspiegel/klimaschutz-kommune.de (2023)

Erlöse aus Sekundärrohstoffen

Sauber getrennte Wertstoffe erzeugen Erlöse statt Kosten – ein doppelter Hebel für den Entsorger:

  • Altpapier: Deutschland weltweit führend mit 83 % Einsatzquote. Preisanstiege 2024 durch Angebotsengpässe.
  • Metalle: Gestiegene Stahlschrott-Erlöse 2024 haben Rückgänge in anderen Bereichen kompensiert.
  • Verpackungen gesamt: 5,5 Mio. Tonnen recycelt in Deutschland (2023), Recyclingquote 69,4 %.

Quelle: bvse Altpapiermarktbericht 2024/25, Logistik Heute 2023

Steigender Kostendruck

Seit 2023 müssen Betreiber von Müllverbrennungsanlagen CO₂-Zertifikate kaufen. Der Preis steigt planmäßig:

2023: 35 €/t
2024: 45 €/t
2025: 55 €/t

Jede Tonne Restmüll, die durch bessere Trennung nicht verbrannt wird, spart direkt diese Abgaben.

Quelle: BEHG / nEHS, ZfK 2023

Sparpotenzial-Rechner für Entsorger

Geben Sie Ihre Daten ein und sehen Sie, wie viel CleanCityPlus™ Ihrem Betrieb bringt.

20 %
Umgeleitete Menge 100 t/Jahr
Eingesparte Verbrennungskosten 12.500 €/Jahr
Eingesparte CO₂-Abgaben (2025) 2.475 €/Jahr
Mögliche Sekundärrohstoff-Erlöse 3.000 €/Jahr
Vermiedene CO₂-Emissionen 45 t CO₂/Jahr
Gesamtpotenzial 17.975 €/Jahr

* Schätzung auf Basis öffentlicher Durchschnittswerte. CO₂-Faktor 0,45 t CO₂/t Restmüll, Sekundärrohstoff-Erlös 30 €/t. Individuelle Werte können abweichen.

Vorteile für Wohnungsbaugenossenschaften

Hausverwaltungen und Wohnungsbaugenossenschaften tragen die Entsorgungskosten als Betriebskosten. Ein oft unterschätzter Hebel: Nicht alle Kosten sind auf Mieter umlagefähig – überdimensionierte Container gehen zu Lasten des Vermieters.

Rechtlicher Rahmen: Was ist umlagefähig?

Müllgebühren sind nach § 2 BetrKV Nr. 8 grundsätzlich auf Mieter umlagefähig. Aber: Der BGH hat entschieden, dass Kosten für überdimensionierte Container, die weit über den tatsächlichen Bedarf hinausgehen, nicht umlagefähig sind.

Jede nicht notwendige Containergröße oder zu häufige Leerung belastet direkt die Genossenschaft – nicht den Mieter.

Quelle: BGH-Rechtsprechung, haufe.de

Konkretes Einsparpotenzial

Durch reduziertes Restmüllvolumen können Containergröße oder Leerungsfrequenz gesenkt werden:

Rechenbeispiel: 50 Wohneinheiten

Wechsel 80 L → 60 L Restmülltonne 69 €/WE/Jahr
Ersparnis bei 50 Einheiten 3.460 €/Jahr

Quelle: Kommunale AWB-Beispielrechnungen (z.B. Düsseldorf 2024)

Weitere strukturelle Vorteile

  • Sauberkeit: Bessere Trennung reduziert Verunreinigungen im Müllraum und Schädlingsbefall.
  • Wohnwert: Gepflegte Entsorgungsbereiche steigern die Attraktivität der Anlage und die Mieterzufriedenheit.
  • ESG-Berichterstattung: Nachweislich reduzierte CO₂-Emissionen und Recyclingquoten stärken die Nachhaltigkeitsbilanz.
  • Betriebskostenoptimierung: Weniger Restmüll = seltenere Leerungen = direkt niedrigere Nebenkostenabrechnung.

Sparpotenzial-Rechner für Genossenschaften

Berechnen Sie Ihr individuelles Einsparpotenzial durch CleanCityPlus™.

55 %
25 %
Aktuelle Restmüllkosten 8.580 €/Jahr
Jährliche Kostenersparnis 2.145 €/Jahr
Einsparung pro Wohneinheit 42,90 €/WE/Jahr
5-Jahres-Einsparpotenzial 10.725 €
Kosten pro WE nach Optimierung 268,89 €/WE/Jahr

* Schätzung auf Basis des bundesweiten Durchschnittswerts von 312 €/WE/Jahr (Haus & Grund 2022/23) und kommunaler AWB-Berechnungen. Tatsächliche Einsparungen hängen von lokalen Gebührenordnungen ab.

Vorteile für Bewohner & Mieter

Bewohner zahlen Müllgebühren – entweder direkt als Eigenheimbesitzer oder indirekt über die Nebenkostenabrechnung. Bessere Mülltrennung kann in vielen Kommunen direkt die eigene Geldbörse entlasten.

Was zahlen Haushalte heute?

4-Personen-Haushalt Ø (100 Städte) 312 €/Jahr
Günstigste Stadt (Wolfsburg) ~128 €/Jahr
Teuerste Städte (Hamburg, Freiburg) 267–310 €/Jahr
Max. Unterschied zwischen Städten bis zu 500 €/Jahr

Quelle: Haus & Grund Müllgebührenranking 2022/23, Haufe 2022

Einsparpotenzial durch weniger Restmüll

In Kommunen mit volumen- oder gewichtsabhängiger Gebühr lohnt sich Vorsortierung direkt finanziell:

Beispiel: Tonnen-Downsizing

Wechsel 80 L → 60 L bis 69 €/Jahr
Leerungsfrequenz halbieren weitere Ersparnis möglich

Tipp: Prüfen Sie, ob Ihre Gemeinde volumen- oder gewichtsabhängige Müllgebühren erhebt. Viele Kommunen bieten kleinere Behältergrößen zu deutlich günstigeren Tarifen an.

Quelle: Kommunale AWB-Beispielrechnungen (Düsseldorf 2024)

Abfallmenge pro Kopf

Deutsche Haushalte produzieren trotz aller Fortschritte nach wie vor viel Abfall:

Pro-Kopf-Abfall 2023 433 kg (Tiefststand)
Pro-Kopf-Abfall 2024 (vorläufig) 452 kg (+4,4 %)

Bessere Trennung bedeutet weniger davon im Restmüll – und mehr wertvolle Rohstoffe im Kreislauf.

Quelle: Destatis, Pressemitteilungen Dez. 2024 / 2025

Wann spare ich als Bewohner direkt?

Volumen-/gewichtsabhängige Gebühr

Sie zahlen nach Behältergröße oder Gewicht. Jede Tonne weniger Restmüll spart direkt Geld. Einsparungen sofort spürbar in der Jahresrechnung.

Pauschale Gebühr

Sie zahlen einen Fixbetrag unabhängig von der Menge. Direkter finanzieller Anreiz entsteht erst, wenn die Genossenschaft die Container verkleinert und die Einsparung weitergibt.

Umwelt & CO₂-Bilanz

Der ökologische Nutzen ist der stärkste Hebel. Recycling spart gegenüber Verbrennung oder Primärproduktion enorme Mengen CO₂ – pro Tonne Material, das richtig getrennt wird.

CO₂-Einsparung je Material

Kunststoff (recycelt statt verbrannt) 1,45–3,22 t CO₂/t
Kunststoff: Herstellung + Verbrennung ~4,7 t CO₂/t
Aluminium (recycelt vs. Primär) ~85 % CO₂ gespart
Aluminium Primärproduktion 8–10 kg CO₂/kg
Aluminium Recycling ~0,4 kg CO₂/kg
Papier/Altpapier ~70 % Energieeinsparung

Quelle: Hochschule Magdeburg-Stendal, DIW Berlin (2021), bvse, wir-leben-nachhaltig.at

Recyclingquoten: Deutschland vs. EU

Siedlungsabfälle DE
69 %
Siedlungsabfälle EU-Ø
48 %
Verpackungen DE
69,4 %
Kunststoffverpackungen DE
52,2 %
Altpapier-Einsatzquote DE
83 %

Quelle: Eurostat, UBA Verpackungsbericht 2023, bvse

Das unterschätzte Problem: Plastik

Trotz guter Gesamtquote zeigt sich beim Kunststoff eine kritische Lücke:

weniger als 20 % der Kunststoffabfälle beim Endverbraucher werden wirklich recycelt
39 % des deutschen Kunststoffmülls werden verbrannt (energetisch verwertet)

Die Ursache: Kontaminationen durch schlechte Haushaltstrennung machen einen Großteil der Sortiermengen für das Recycling unbrauchbar.

Quelle: DIW Berlin 2021, Plastxnow 2024

Das Gesamtpotenzial für Deutschland

20–30 Mio. t CO₂-Einsparpotenzial durch Kreislaufwirtschaft in Deutschland pro Jahr Umweltbundesamt, "Recycling stoppt Treibhausgase"
3,5 Mio. t CO₂e Einsparungspotenzial allein bei Leichtverpackungen pro Jahr Öko-Institut / muelltrennung-wirkt.de
166.000 t CO₂ vermieden durch 76.000 t Kunststoff-Rezyklate (Branchenbeispiel) chemie.de 2020

Jede Verbesserung der Haushalts-Vorsortierung in Mehrfamilienhäusern – wo die Kontaminationsraten besonders hoch sind – hat einen direkten, messbaren Hebel auf diese Zahlen.

Quellen & Belege

Alle auf dieser Seite genannten Zahlen basieren auf folgenden öffentlich zugänglichen Quellen.

Berechnen Sie Ihr Potenzial – gemeinsam

Die Rechner zeigen Ihnen die Richtung. Für eine individuelle Analyse Ihrer Anlage stehen wir gerne persönlich zur Verfügung.